Schon als Kind war Musik für mich enorm wichtig, zuerst beim Zuhören, wenn meine Mutter beispielsweise schaurig-schöne Moritaten zum Besten gab, und dann beim Selbstsingen, wenn ich zu Hause oder im Chor Volks- und anderes Liedgut schmetterte. Kein Wunder also, dass Musik so für mich zu einem Lebensmittel wurde. Dabei war es nicht nur schön zu musizieren, sondern auch spannend, sich mit der Reproduktionstechnik auseinander zu setzen. Mit der elterlichen Musiktruhe begannen Anfang der sechziger Jahre meine ersten Erfahrungen mit dem Abspielen von Schallplatten. Meine nächsten Schritte waren Aufnehmen und Wiedergeben mittels Grundig-Vierspur-Tonbandgerät.
Nach Aufnahmen aus dem Radio und von der Schallplatte kamen mit dem ersten eigenen Kassettenrecorder samt Mikrofon eigene Produktionen hinzu. Zwar geriet mit dem Eintritt ins Erwerbsleben das Gestalterische in den Hintergrund, Musik hören war und ist für mich immer jedoch wichtig geblieben. Dabei ist es mir letzlich egal, ob ich sie beim Besuch von Konzerten oder aus einer guten HiFi-Anlage genieße.
Kein Wunder also, dass ich große Lust bekam mitzumachen, als sich Dirk dann immer mehr mit Aufnahmetechnik beschäftigte!
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